Eine Insel wie auf Hawaii. So grün und karg, so bunt und schlicht zugleich. Wir suchten die Ruhe und fanden sie, auf der Aussteigerinsel der Kanaren, La Gomera.
Eine Stunde egal von wo aus, bis zur nächst größeren „Stadt“. Serpentinen um Serpentinen, bergauf und bergab. Steile und gefährliche Küstenstraßen. Vulkane zu umfahren bedarf eben anderen Voraussetzungen.

Wir machen Pause – Mit den letzten Resten des landestypischen Barraquitos auf den Lippen blickten wir hinab zu den Bananenplantagen an der Küste. Dort spiegelte sich ein magisches Licht, dass das Meersalz durch den Wind sichtbar machte. Es sieht aus, wie auf Hawaii sagen wir uns, obwohl wir dort noch nie waren. Aber in unseren Köpfen malen wir es uns aus.
Mal Nebel, aber auch Sonne begleitete uns mystisch bei den Wanderungen und Kraft tankten wir in unseren Selbstversorger Unterkünften, wo wir die eindrucksvollsten Sternenhimmel sehen durften.
Habt ihr eigentlich schon mal gar nichts gehört? Ich meine so nichts, nichts? Wir, bis zu diesem Ort auch nicht. Unendliche Stille, weit und breit nichts. Nur das Pochen unseres Blutes in den Ohren hörten wir. So einsam war es, teilweise. Was ist es also was hier die vielen Aussteiger anzieht? Diese Ruhe? Oder doch das einfache Leben hier, fernab von Touristenmassen?

Diese Insel hat uns mal wieder gezeigt, dass es wahrlich nicht viel braucht. Schon gar nicht auf Reisen. Wir erkundeten die schwarzen, rauen Atlantikstrände, wanderten unsere Bergschuhe kaputt und genossen die Stille in den Bergen. Waren glücklich und nachdenklich zugleich. Hier kommen wir in Konfrontation mit uns selbst, was gut ist. Sehr gut, sogar. Eine Reise ohne viel Action, unzähligen Sehenswürdigkeiten oder Ähnlichem. Wir waren einfach ganz pur da. Haben die Tage so gestaltet, wie es uns in den Sinn kam. Frei wie die Hippies, hier auf der Insel im tosenden Atlantik.
Lasst euch nun auch ein wenig mitreißen, in die atemberaubenden Naturschauspiele La Gomeras – dem Hawaii Europas.

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